Last updated: 17.05.2003
Die schönsten Geschichten der Sportwoche bleiben für immer verborgen - meistens!

Und dann war da noch .... Ursel, Ursel Allers und ihr angetrauter Klaus, die von keiner TUS-Sportwoche wegzudenken sind, weil die beiden nämlich nicht nur schnacken sondern das tun, was für den Erfolg einer solchen mit viel Arbeit vollgestopften Woche am besten zu gebrauchen ist: Die Ärmel hochkrempeln und anpacken. Und so fand man die beiden denn auch beim Aufbau , beim Schmücken, beim Aufräumen, beim Brutzeln, am Ausschank, aktiv auf dem Rad, mit der Stoppuhr beim Deichlauf , beim Abbau u.s.w.u.s.f. Die Aufzählung würde kein Ende nehmen, wollte man versuchen sie vollständig zu machen. Deshalb stellvertretend für alle Helfer der TUS-Sportwoche ein dickes "Dankeschön!" namentlich an Ursel und Klaus Allers.

Neben den ohnehin schon zahlreichen Aufgaben hatten die beiden es in unserer Jubiläumswoche 99 auch noch übernommen, für den Mega-Knaller der Saison, für "AQUACITY" das Eintrittsgeld zu kassieren. Zunächst lies sich der Abend auch ganz ruhig an. Die Band hatte noch gar nicht begonnen ihren Ohrenschmaus darzubieten. Musik aus der Retorte erklang, lockte die Neugierigen und stimmte das Publikum vorweg ein wenig ein. Groß und Klein, jung und alt strömten denn auch ins Festzelt und bestritten ohne murren bei Ursel den ohnehin nicht sehr hohen Obulus für das kulturelle Pophighlight des Jahres 1999. Der ganze Abend hätte für unser Kassiererpärchen stressfrei und entspannt verlaufen können. Aber, was die meisten der seinerzeit Anwesenden erst heute erfahren werden, noch vor dem eigentlichen Beginn des Auftritts geriet die ganze Veranstaltung in große Gefahr. Sie stand auf des Messers Schneide, wie man so schön sagt. Der Grund: Ein von wo auch immer dahergelaufener postpubertärer Halbstarker passierte die TUS-Inkassoabteilung ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen.

Liebe Sportfreunde, wer Ursel Allers kennt der weiß, wenn sie etwas macht, dann macht sie das richtig! Und auch in diesem Fall sollte es dem Schlawiner, der hier ganz augenscheinlich versuchte, das Getümmel an der Kasse für seinen monetären Vorteil auszunutzen, nicht gelingen Ursel zu umschiffen. Kurz entschlossen verließ sie ihren angestammten Platz an der Kasse, folgte dem säumigen Zahler weiter ins Zelt, stellte ihn bereits nach wenigen Metern und als auch Klaus nicht eben weniger erregt aufschloß und in den beginnenden Disput eingriff, der um mikromy Bruchteile von Sekunden vor einer handgreiflichen Eskalation stand, da wußte der junge Mann sich doch keinen besseren Rat als zu behaupten, er sei der Gitarrist der Band und müßte nun eigentlich und hoffentlich kostenlos zur Bühne. Na ja, und so war es dann wohl auch, mitgespielt hat er jedenfalls. Aber stellen wir uns mal vor, Ursel glaubt dem Mann nicht und der Musikant wird rausgeschmissen. Da hätte AQUACITY aber ganz schön improvisieren müssen!